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15.11.2018
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Vossloh: Übernahme des Schienenfräsgeschäfts von der STRABAG Rail GmbH
08.11.2018

Von: Lok Report


Vossloh baut sein im Geschäftsbereich Lifecycle Solutions gebündeltes Service-Geschäft weiter aus und übernimmt das Schienenfräsgeschäft von der STRABAG Rail GmbH, welches vier Fräsmaschinen und rund 30 Mitarbeiter umfasst. Mit der Akquisition wird das Schienen- und Weichenbearbeitungsgeschäft von Vossloh gestärkt und der Geschäftsbereich Lifecycle Solutions weiter konsequent zu einem ganzheitlich aufgestellten Instandhaltungsanbieter ausgebaut.


Schienenfräsen ermöglicht die effiziente Beseitigung tiefer Schienenfehler bei gleichzeitiger Reprofilierung des Schienenkopfes. Dadurch wird nicht nur die Lärmemission reduziert und die Sicherheit im Schienenverkehr erhöht, sondern vor allem auch die Lebensdauer der Schiene deutlich gesteigert.

Andreas Busemann, Vorstandsvorsitzender von Vossloh: „Sobald die Schiene nach dem Fräsen wieder in einwandfreiem Zustand ist, bieten wir dem Kunden darauf aufbauend unsere weltweit einzigartige präventive Instandhaltungstechnologie, das sogenannte Hochgeschwindigkeitsschleifen an.“ Dadurch kann erreicht werden, dass kleinere Beschädigungen der Schienenoberfläche, wie sie im Rahmen der Nutzung der Bahninfrastruktur unvermeidlich auftreten, beseitigt werden, bevor sie erneut zu schwerwiegenden Schienenfehlern führen. „Die perfekte Kombination für die Instandhaltung des Fahrwegs Schiene. Hierdurch wird die Verfügbarkeit des Schienenwegs gesteigert und damit Wert für unsere Kunden geschaffen“, so Andreas Busemann weiter.

Das Fräsgeschäft wird nach Einschätzung des Vossloh-Konzerns in Zukunft aufgrund steigenden Verkehrs und höherer Geschwindigkeiten zunehmend an Bedeutung gewinnen. Vossloh positioniert sich mit dieser Akquisition als ein führender Anbieter im Schienenfräsen im europäischen Markt. Der Kaufpreis sowie die erwarteten Umsätze liegen im niedrigen zweistelligen Millionenbereich.

Vossloh betreibt sein Fräsgeschäft durch die Tochtergesellschaft Alpha Rail Team in Berlin, in welches der erworbene Teilbetrieb der STRABAG integriert wird. Der erfolgreiche Abschluss der Transaktion wird noch im Geschäftsjahr 2018 erwartet.