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22.05.2019
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Verkehrsbetriebe

Erreichbarkeit und Nachhaltigkeit im Herzen des Berliner Verkehrsplans
14.03.2019

Von: Metro Report


Der Senat des Landes Berlin hat am 26. Februar einen Transportplan für 2019-23 veröffentlicht, in dem die Zugänglichkeit und die Verringerung der Emissionen die wichtigsten Komponenten sind.


Neben den Bus-, Straßenbahn-, U-Bahn- und Fährennetzen des städtischen Unternehmens BVG werden auch multimodale Verkehrsinvestitionen und die Integration in die regionalen Bahn- und S-Bahnnetze berücksichtigt. Um sicherzustellen, dass die langfristigen Planungserfordernisse „für die Vorbereitung der neuen Schieneninfrastruktur“ bewertet werden können, enthält der Plan auch eine Reihe von Empfehlungen, die bis zum Jahr 2035 reichen.

Der Plan wurde im Einklang mit dem kürzlich verabschiedeten Berliner Mobilitätsgesetz ausgearbeitet, das Ziele für eine nachhaltige Verkehrsadoption festlegt und die umweltfreundliche wirtschaftliche Entwicklung der Stadtregion sicherstellen soll. Dazu zählt, dass bis Ende 2030 alle fossilen Brennstoffe aus dem städtischen Verkehrsenergiemix entfernt werden sollen.

Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört, dass bei der Beschaffung von Schienenfahrzeugen zukünftig auf mehr Platz für Fahrradmitnahme werden muss ein 10 Minuten-Takt U-Bahn- und Straßenbahnlinien zum Mindeststandard wird; die Zustimmung für Immobilienentwicklungen an die Erweiterung des öffentlichen Verkehrsangebots geknüpft wird und ein „umfassendes Angebot“ für den Flughafen Berlin-Brandenburg bei seiner Eröffnung entwickelt wird. Zudem sollen „flexible“ Transportoptionen sollten auch in Gebieten oder Zeiten mit geringerer Nachfrage getestet werden.

Gemäß den geltenden Rechtsvorschriften muss das Land bis Ende 2022 ein vollständig zugängliches Netz einführen. Der Plan erkennt jedoch an, dass dies im Zeitrahmen des Dokuments unwahrscheinlich ist. Dennoch werden erhebliche Investitionen vor allem für Änderungen an Haltestellen beschrieben.

Entsprechend dem Planungshorizont des Verkehrsplans kündigte der Senat am 26. Februar an, die BVG beabsichtige, unmittelbar nach Abschluss des bestehenden Vertrags einen Betriebsvertrag für das städtische Verkehrsnetz im Jahr 2020 zu vergeben. Der neue Vertrag würde bis 2035 laufen.