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07.12.2021
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Verkehrsbetriebe

Südafrika: Transnet will privaten Betreiber für wiedereröffnete Verbindung suchen
14.10.2021

Von: Railway Gazette


Transnet Freight Rail wird eine Konzession für den Betrieb der 200 km langen Strecke Cookhouse - Blaney in Ostkap ausschreiben, die am 7. Oktober für den regulären Verkehr wiedereröffnet wurde.


Die Wiedereröffnung wurde mit einer Zeremonie in der East London Industrial Development Zone in Anwesenheit des Premierministers von Eastern Cape, Oscar Mabuyane, gefeiert.

 Während der Feierlichkeiten kündigte der Geschäftsführer der TFR, Sizakele Mzimela, an, dass im November eine Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen veröffentlicht werden soll, und dass bis Juni 2022 ein privater Betreiber ernannt werden soll.

 Im Rahmen einer Strategie zur Förderung der Verkehrsverlagerung von der Straße auf die Schiene hat die TFR 26 Mio. R in die Wiederbelebung der Ost-West-Verbindung investiert, die die Strecke Johannesburg - East London bei Blaney mit der Hauptstrecke De Aar - Gqerbha (Port Elizabeth) bei Cookhouse verbindet. Die Sanierungsarbeiten wurden im März abgeschlossen, und der Testbetrieb wurde im Juni aufgenommen. Laut TFR hatten die örtlichen Unternehmen die Wiederherstellung der Verbindung gefordert, die eine direktere Verbindung zwischen den beiden Küstenstädten ermöglicht und die Fahrzeit zwischen Gqerbha und East London halbiert. Sie soll den Transport von schnelldrehenden Konsumgütern, Getränken, Zement und Containern mit Autoteilen zwischen den Industriegebieten East London und Coega erleichtern, wobei im ersten Jahr schätzungsweise 30.000 Tonnen Fracht über die Strecke befördert werden sollen. Es wird erwartet, dass die Wiedereröffnung das künftige Wachstum des verarbeitenden Gewerbes am Ostkap sowie den Export von landwirtschaftlichen Erzeugnissen und Mineralien fördern wird. Die Provinzbehörden hoffen, dass durch die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene die Belastung der örtlichen Straßeninfrastruktur durch schwere Lkw verringert wird, was wiederum zu geringeren Instandhaltungskosten führt.

 

Die wiedereröffnete Verbindung wird auch eine Umleitungsstrecke von und nach Gqeberha bieten, falls die Hauptstrecke über De Aar unterbrochen werden sollte.